Tierschutz-/Auslandshunde

Ein Hund aus dem Tierschutz oder dem Ausland stellt die Person bzw. die Personen, mit oder ohne Hundeerfahrungen, vor besondere Herausforderungen.

Seit 2018 bin ich vermehrt mit Hunden aus dem Tierschutz oder dem Ausland in direktem Kontakt. Im Tierschutzverein waren wir im kleinen Team dafür zuständig, die Familien und die Hunde vor-, während und nach der Adoption zu betreuen. Besonders nach dem Ankommen des neuen Hundes traten viele Probleme im Alltag auf, die für die Familie oft völlig unverständlich waren.

Ich sehe meine Aufgabe in der Arbeit mit Tierschutzhunden darin, Missverständnisse innerhalb der Familien im Umgang mit den Hunden aufzulösen und das Zusammenleben zu verbessern - als Sprachrohr der Hunde sozusagen. Für die Hunde eröffnet sich hier ein völlig neues Kapital über das sie fast keine Kontrolle haben. Sie werden ins "deutsche" kalte Wasser geworfen. Anderes Klima, andere Sprache, Sitten, Gerüche, Geräusche, Ängste, Regeln etc. Kein Wunder dass hier oft ein hoher Stresspegel entsteht! 

Wichtig für den Umgang mit Tierschutzhunden sind natürlich auch die Menschen, die Umstände und das Umfeld, in dem die Hunde zuhause sind oder sich aufhalten.

Mein Ziel beim Training mit diesen besonderen Hunden ist es, Familie und Hund bestmöglich miteinander zu vereinen und Kompromisse schließen zu lernen sowie Akzeptanz zu vermitteln.